„Was wirklich zählt!“ – Familienkreuzweg an der Vils verbindet Gemeinschaft und Glauben
Rita Englmüller
Vilshofen – Unter dem Motto „Was wirklich zählt!“ machten sich am zweiten Fastensonntag 33 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Pfarrverband Vilshofen auf den Weg entlang der Vils um Liessing, um gemeinsam den traditionellen Familienkreuzweg zu beten. - von Birgit Kampschulte
Eingeladen und gestaltet wurde die besondere Andacht von den Familiengottesdienstteams. Federführend vorbereitet und musikalisch gestaltet wurde der Kreuzweg von Gemeindereferentin Sabine Greineder. Mit einfühlsamen Impulsen, Gebeten und Liedern führte sie die Gruppe durch sechs inhaltlich gestaltete Stationen: „Reden und Schweigen“, „Aufstehen“, „Zusammenhalten“, „Respektieren“, „Erinnern“ sowie „Hoffen und Glauben“. Jede Station lud dazu ein, den eigenen Lebensweg zu bedenken und im Licht des Kreuzweges Jesu zu betrachten.
Birgit Kampschulte
Ein besonderes Zeichen setzte die Aktion mit den Steinen: An jeder Station wurde ein passend zum Thema bemalter Stein abgelegt. Steine sind auf vielfältige Weise symbolisch. Sie können Stolpersteine sein, schwer auf uns lasten oder als Meilensteine unseren Weg markieren. Jeder Mensch trägt seine eigenen Steine – Sorgen, Herausforderungen, Erinnerungen und Hoffnungen. Und doch wurde an diesem Nachmittag deutlich: Wir tragen sie gemeinsam. So wie die Gruppe gemeinsam den Kreuzweg ging, so teilen wir auch die Lasten des Lebens und verstehen uns als Wegbegleiter Jesu. Das bewusste Ablegen der Steine wurde damit auch zu einem Zeichen der Anteilnahme am Kreuzweg Jesu.
Musikalisch begleitet wurde jede Station mit dem Lied „Geh mit uns auf unserem Weg“, das die Gebete und Gedanken zusammenfasste und die Gemeinschaft im Glauben hörbar machte.
Auf die Frage, was wirklich zählt, mag jeder Mensch eine eigene Antwort finden – doch im gemeinsamen Unterwegssein wurde spürbar: Jesus selbst geht mit uns und zeigt uns auf unserem Weg, was wirklich zählt.



