Am 3. Oktober, dem Sterbetag des heiligen Franziskus, wurde die an sich marianische Wallfahrt nach Handlab am Nationalfeiertag heuer franziskanisch geprägt: Die Rosenkränze auf dem Weg wurden durch Gedanken im Zusammenhang mit Franz von Assisi eingeleitet. Die Pilgermesse in der Wallfahrtskirche, die von der Größe her an die Portiunkula erinnern kann, wurde zu Ehren des berühmten Heiligen gefeiert. Pfarrer Peter Kieweg sprach in der Predigt über den Transitus (Hinübergang) des Heiligen, der vorbereitet wurde in einem Leben in Verbindung zu Gott.
Tags darauf, am eigentlichen Gedenktag des Heiligen, wurde im Sonntagsgottesdienst Erntedank gefeiert. Auch hier fehlte Franziskus nicht, sondern stand inmitten der Erntegaben. Den Weinberg aus dem Evangelium deutete der Pfarrer beim Familiengottesdienst mit Hilfe des Assisi-Heiligen als Kirche, Erde und Himmel. Im Letzten ging es auch hier um das, was das zentrale Anliegen des heiligen Franziskus war: die gelebte Verbindung mit Gott und daher eine geschwisterliche Lebensweise im umfassendsten Sinn.
Vor der Pfarrkirche wurden anschließend ein paar der gesegneten Erntegaben gleich geteilt: Äpfel, Brot und Traubensaft, ergänzt durch Apfelkuchen.



