Susanne Dürrwang
Aunkirchen. Am vergangenen Sonntag lud die Pfarrgemeinde Aunkirchen auch in diesem Jahr alle Pfarrangehörigen sowie Gäste aus nah und fern herzlich zum traditionellen Erntedankfest mit anschließendem Pfarrfest ein. Am 27. September 2026 stand das gemeinsame Danken für die Gaben der Natur und das gesellige Miteinander im Mittelpunkt des dörflichen Lebens. - von Susanne Dürrwang
Der Festtag begann um 10.15 Uhr auf dem Kirchenvorplatz, wo sich die örtlichen Vereine in Festtagsmontour und Vereinsfahnen, der Kindergarten, Ehren- und Hauptamtliche der Pfarrgemeinde und des Pfarrverbands und Mitglieder der Pfarrgemeinde, zahlreich versammelten. Eingestimmt wurde hier, musikalisch begleitet durch Gemeindereferentin Sabine Greineder und Frau Birgit Baumann, vom Pfarrgemeinderat. Eindrucksvoll auch die Erntekrone der örtlichen Landjugend,die von dieser im Laufe der Einstimmung in die Mitte der Versammelten getragen wurde. Hier im Freien bei bestem sonnigen Wetter begann auch Dekan Peter Kieweg seinen Gottesdienst und führte, gefolgt von sechs Ministranten, der Erntekrone, den örtlichen Vereinen, dem Kinderhaus und der Gemeinde, den Zug in die festlich geschmückte Pfarrkirche ein. Besonders hervorzuheben ist auch der prächtige Erntealtar, der von dem Frauenverein Hoamadherz aufwändig und liebevoll gestaltet worden war und vor dem, organisiert und betreut durch Frau Daniela Fischer Grundschulkinder Danksagungen und Fürbitten lesen haben. Die im Altarraum aufgestellten Vereinsfahnen machten den festlichen Gesamteindruck komplett.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Predigt von Dekan Peter Kieweg, die das Thema in den Weinberg gehen, bereit sein zu persönlicher Transformation, wie auch Trauben zu Wein transformiert werden. Die Arbeit und den Weg der Veränderung auf sich nehmen. Auch am Beispiel des hl. Franziskus, der viele Transformationen durchlebt hatte.
Diese leitete er zusammen mit den anwesenden Kindern her, mit denen er die Gaben betrachtete und unter anderem besprach, zu was man diese verarbeiten könnte. Auch lud er die Kinder zum gemeinsamen Vaterunser in den Altarraum ein. Beides kam bei den Anwesenden sehr gut an und wurde im Nachgang von Gottesdienstbesuchern gelobt. Leuchtende Augen im Kirchenschiff lösten weiter auch die beiden Lieder des ansässigen Kinderhauses unter der Leitung von Frau Christine Leonhardt aus.
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Dekan Peter Kieweg, im gut gefüllten Gotteshaus, herzlich bei allen Anwesenden, Vereinen und Helfenden für ihren Einsatz.
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Dekan Peter Kieweg, im gut gefüllten Gotteshaus, herzlich bei allen Anwesenden, Vereinen und Helfenden für ihren Einsatz.
Nach dem Festgottesdienst ging das Fest nahtlos in das traditionelle Pfarrfest über. Das Organisationsteam des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung hatte dafür, auch unter Mitwirkung der Mutter-Kind-Gruppe, ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Im Pfarrheim war für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Neben einem herzhaften Mittagstisch gab es ein großzügiges Buffet mit Kaffee und einer tollen Auswahl an Torten, Kuchen und allerlei sonstigem Gepäck, das dem großen Einsatz von zahlreichen Spender*innen der Pfarrgemeinde zu verdanken war.
Auch für die Unterhaltung der jüngsten Besucher war bestens vorbereitet. Für ein abwechslungsreiches Kinderprogramm organisierte die Mutter-Kind-Gruppe mit verschiedenen Bastelangeboten und auch PGR und KV mit einer Hüpfburg. Beides fand großen Anklang bei den jüngsten Besuchern.
Für eine gemütliche Stimmung im Pfarrheim sorgten die “Springginkerl”, die musikalische Nachwuchsgruppe des örtlichen Trachtenvereins und auch, nicht zu vernachlässigen, die unermüdliche Abordnung der kath. Landjugend, die im vollen Pfarrsaal die Bedienung übernahm.
Die Pfarrei und alle beteiligten Vereine freuten sich über viele Besucher, gute Gespräche und ein harmonisches Fest im Herzen von Aunkirchen. Herr Ewald Arbinger fand dafür die Worte: “Das war heute wunderschön, zuerst der herrliche Erntealtar, dann das Pfarrfest. Hier hat auch alles gepasst. So viele freiwillige Helfer. So stelle ich mir eine lebendige Pfarrei vor. Ihr wart spitze!”
Durch vereinsübergreifende Zusammenarbeit entstand, da waren sich alle einig, ein Tag, den die Anwesenden sehr genossen. Rückblickend passt die Predigt zum Gesamtergebnis. Viele scheinbar voneinander unabhängige Vereine machten sich Arbeit und Mühe und transformierten sich, um beim Wortlaut der Predigt zu bleiben, in eine große Pfarrgemeinschaft.



