Pulsierendes Leben am für den Verkehr gesperrten Stadtplatz am Samstag und Sonntag. Bühnen für diverse musikalische Aufführungen. Und mittendrin aber auch Platz auf der Bühne für Ambo und Altar, Kreuz und Kerzen, Pfarrer und Ministranten — oder anders gesagt: Platz für Gott.
In der Predigt war daher nicht zum ersten Mal die Stadt das Thema: die Stadt, die nicht am Schreibtisch entsteht, sondern aus Fügungen und Entwicklungen sich ergibt als Reaktion; und die Stadt auf den Grundfesten der zwölf Apostel des Lammes: Menschen aus Fleisch und Blut tragen eine Stadt, nicht solo, sondern in Gemeinschaft und daher auch für das Gemeinwohl, das, wie Papst Leo XIV. wieder und wieder betont, weit zu denken ist; und Menschen, die mit Gott verbunden sind.
Von daher war die Eucharistie beim Stadtfest auf dem Stadtplatz eine Erneuerung und Bejahung, “Stadt mit Gott” sein zu wollen.
Pfarrer Peter Kieweg dankte Bürgermeister und Stadtrat für die Einbindung des Gottesdienstes ins Festprogramm; den Pfarrei-Vertretern, die die Bühne in einen Altarraum verwandelt und hinterher wieder “entwandelt” haben; und nicht zuletzt den Johannesbläsern, die für die Mitfeiernden mal “in ihrer ganzen Pracht und Schönheit” nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen waren.



