Ein Paar aus Sandbach und ein paar Gläubige aus Vilshofen marschierten zu Fuß in die zwischen den beiden Pfarreien gelegene Nebenkirche, die meisten kamen als “echte” WallFAHRER, unter anderem auch die Männerschola aus Passau — St. Anton.
Deren 40jähriges Jubiläum nahm Pfarrer Peter Kieweg zum Anlass über die Zahl 40 nachzudenken, die Zahl der Tage der Erscheinungen des Auferstandenen von Ostern bis Himmelfahrt. Die erste Erscheinung gegenüber Maria Magdalena und damit gegenüber einer im damaligen jüdischen Recht nicht vor Gericht aussagekräftigen Frau verdeutliche, dass mit den 40 Tagen die Zeit des Glaubens definitiv beginne — eines Glaubens, der nicht gerichtlich verordnet, auferlegt und so nicht erzwungen werden könne. Er komme ohne äußere Durchsetzungskraft daher, sondern als Einladung.
Ähnlich verhielte es sich mit dem Singen: Zum Mitsingen etwa in einem Chor könne man einladen, darum werben, aber nicht zwingen. So kam die Männerschola freilich auch freiwillig nach Hausbach und gestaltete mit Teilen der Waidler-Messe den Festgottesdienst und unterstützte den Volksgesang.
Im Anschluss luden Ehrenamtliche der Pfarrei Sandbach in den Garten um das Gotteshaus zur Pilgerbrotzeit.



