Heininger
Aunkirchen. Die Gläubigen in Aunkirchen feiern in der Pfarrkirche vom Heiligen Kreuz die gelungene Premiere von Pfarrer Peter Kieweg mit anschließenden Sektempfang. - von Birgit Kampschulte
Nun war er da, der lang erwartete Tag, an dem Pfarrer Peter Kieweg seinen ersten Gottesdienst in Aunkirchen feierte. Gespannt erwartete ihn das Pfarrvolk und die vielen Vereine mit ihren Fahnenabordnungen in der Reitergasse, von wo aus Pfarrer Kieweg begleitet von der Ministrantenschar und unter lang anhaltendem Glockengeläut in die Pfarrkirche Auffindung des Heiligen Kreuzes einzog. Empfangen wurde der Kirchenzug dort vom feierlichen Gesang des Liedes „Mach dich auf“ durch den Rhythmischen Chor unter der Leitung von Veronika Himsl.
Kampschulte
Vor der liturgischen Eröffnung begrüßte Robert Heininger in seiner Funktion als Pfarrgemeinderatsvorsitzender den neuen Geistlichen. Er bezeugte dabei die Bereitschaft der Ehrenamtlichen in den kirchlichen Vereinen und Institutionen zur harmonischen Zusammenarbeit. Mit den Worten „Lernen wir uns kennen und bauen wir uns eine Vertrauensbasis auf, um die Herausforderungen zu bestehen und die Bedürfnisse der Menschen zu verstehen“ schloss Heininger seine kurze Rede.
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Die Ministranten begrüßten den Pfarrer mit einem von Mundartdichter Franz Schießl eigens für diesen Anlass verfassten Gedicht. Sie überreichten als Geschenk einen Haussegen und — als Symbol für eine Einladung zum nächsten Ministrantenausflug zum Alpakahof — ein Plüsch-Alpaka. Die Auflösung zu letzterem kam von Peter Kieweg selbst: launisch erzählte er der Kirchengemeinde, dass er als Alpaka-Fan überlegt hatte, ein Alpaka in seinem Eringer Pfarrgarten zu halten, dass er dann aber doch „auf den Hund gekommen sei“.
Zu seiner ersten Predigt verließ Pfarrer Kieweg den Altarraum und sprach frei im Mittelgang zum Pfarrvolk. Gelungen spannte er den Bogen am Tag des Kirchenpatroziniums der Aunkirchener Pfarrkirche vom Kirchenfest des 14. September — Kreuzauffindung und Kreuzerhöhung — über Men in Black zu Papst Leo. Der Kern seiner Botschaft: man möge sich neutral und unvoreingenommen begegnen und man möge sich gegenseitig einen Vertrauensvorschuss schenken.
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Anschließend lud der Pfarrgemeinderat zu einem Stehempfang in das Pfarrheim ein – ein ungezwungener Rahmen für die Aunkirchner, ihren neuen Pfarrer kennenzulernen.
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